PTA – Parasympathetic Tone Activity

Wie steht es mit dem Hund, der Katze und dem Pferd?

3 zusätzliche Forschungs- und Entwicklungsjahre waren nötig, um einen für den Veterinärmarkt bestimmten Algorithmus zu entwickeln. Die PTA Technologie (Parasympathetic Tone Activity) erlaubt, die parasympathische Komponente des autonomen Nervensystems von Tieren ausgehend von einem Elektrokardiogramm zu beurteilen.

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 Der PTA Index gibt dem Tierarzt einen objektiven Wert der Analgesie, insbesondere in der intraoperativen Phase. Der PTA Monitor zeigt einen Wert zwischen 0 und 100 an, der der Aktivität der parasympathischen Komponente des autonomen Nervensystems des Tiers entspricht. Je höher der PTA-Index ist, desto höher ist das Wohlbefinden des Tiers.

Bei einem Tier kommt der Schmerz nur durch das Verhalten zum Ausdruck, da selbstverständlich keine verbale Kommunikation möglich ist. Es wurden Skalenmodelle für die Verhaltensbeurteilung entwickelt, aber diese Instrumente haben über die inter- und intra-individuelle Variabilität hinaus zwei wesentliche Mängel: eine mutmaßliche anthropomorphe Vorstellung ist nicht perfekt und die intraoperative Anästhesie hemmt die Verhaltensreaktion des Tiers.

 Der PTA-Index kann verwendet werden, um das Wohlbefinden des Tiers nach dem chirurgischen Eingriff zu überwachen und den Bedarf an Schmerzmitteln bereits vor seinem Aufwachen vorherzusehen. 

Die Beurteilung des Schmerzes bei Tieren ist nicht einfach und man könnte ins Auge fassen, allen Tieren eine Standarddosis an Schmerzmitteln zu verabreichen. Dies wäre jedoch eine nicht angemessene, zu vermeidende Schmerzbehandlung. Der Schmerz, der nunmehr als ein Symptom betrachtet wird, muss in einem angemessen Verhältnis zu den potentiellen Nebenwirkungen behandelt werden. Die Schwierigkeit für die Tierärzte besteht darin, den vom Tier empfundenen Schmerz während eines chirurgischen Eingriffs objektiv einschätzen zu können und damit die Schmerzbehandlung individuell anzupassen. Eine bessere Schmerzbehandlung während der Operation könnte dem Tier ein Aufwachen unter besseren Bedingungen ermöglichen.

Wir haben ein leicht zu benutzendes, bedienerunabhängiges Instrument für die Überprüfung der Variabilität des Herzrhythmus entwickelt, das auf der Erfassung des elektrokardiographischen Signals (EKG) basiert. Wir haben bereits spezifische Indexe für drei Tierarten entwickeln können: eine Applikation für Katzen, eine weitere für Hunde und eine letzte für Pferde.

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